SOPHI – Alltagsbegleitung Zürich
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Emotionen lassen sich nicht programmieren - Roboter schon

Technologie ermöglicht positive Veränderung, soll das Leben vereinfachen und Prozesse optimieren - so viel zur Theorie. Die Praxis zeigt jedoch eine besorgniserregende Entwicklung im Gesundheitsbereich.

​Der Weg ist bei SOPHI das Ziel. Wir erledigen nicht einfach den Einkauf als Alltagshilfe. Die Fahrt im Bus oder das Warten in der Schlange wird durch SOPHI zu einer menschlichen Schnittstelle statt zu einer frustrierenden Interaktion mit einem empathielosen Bildschirm.
 
Soziologen nennen flüchtigen Kontakte im Alltag „Weak Ties“ (schwache Bindungen). Sie sind der soziale Kitt unserer Gesellschaft. Wenn diese zukünftig durch Roboter wegfallen, isolieren sich Menschen zwangsläufig psychisch komplett – nicht nur ältere und alleinstehende –, weil das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, schwindet. Genau das passiert durch die Entwicklungen in der Technologie zunehmend. Genau hier wird Alltagsbegleitung vom „nice to have“ zur essenziellen Lebenshilfe.
 
Technologie kann menschliche Nähe zwar simulieren, aber nie vollständig ersetzen. Soziale Kontakte sind eine einzigartige Fähigkeit, die ausschliesslich Menschen bzw. Lebewesen besitzen. Ein Restzweifel in Form von Wissen bleibt bestehen, dass Menschen durch die Imitation von Humanoiden Robotern oberflächliche Reaktionen gespiegelt bekommen, Verhalten, das nichts anderes als programmiert ist. Sie erhalten aber nie echte emotionale Beteiligung. Sie sind darauf programmiert, die fachlich korrekte Antwort zu ergeben, nicht empathisch zu reagieren. Spendet ein Roboter Trost, kann er Wut und Mitgefühl empfinden, kann er Leid empfinden wie wir Menschen?
 
Solange Roboter kein Ich-Bewusstsein entwickeln und Gut von Böse unterscheiden können, werden sie menschlich geformte Blechbüchsen bleiben.

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